Wie starte ich mit Qigong?

Qigong spricht dich an. Die Entscheidung ist gefallen: Du möchtest es lernen und auch die zahlreichen Wirkungen erfahren, von denen die anderen immer berichten?

  • Wo fange ich an?
  • Was ist wichtig?
  • Worauf soll ich achten?
  • Wie gehe ich am besten vor?

Diese Fragen möchte ich dir nun alle der Reihe nach beantworten. Wir starten mit den absoluten Grundlagen, so dass Du selbst ohne Vorkenntnisse gut zurecht kommst. 

So wie in meinen Qigong-Kursen gehe ich auch hier Schritt für Schritt vor. 

Los geht’s.

Wo fange ich an?

Du beginnst mit einer sehr einfachen, aber extrem wirkungsvollen Übung. Diese Übung heißt „den Himmel mit beiden Händen stützen“. Sie ist die erste der Acht Brokatübungen. Mit dieser Übung starte ich immer in den Tag. Ich mache sie gleich nach dem Aufstehen noch im Badezimmer. Damit entlasse ich die Müdigkeit aus meinen Knochen und stimme mich entspannt und gestärkt auf den Tag ein. Diese Übung kannst du aber auch zu jeder anderen Tageszeit machen. Auch zwischendurch als Pause zum Auflockern ist sie perfekt.

„Den Himmel mit beiden Händen stützen“ hat sehr viele positive Wirkungen. Sie aktiviert deinen Stoffwechsel und bringt dich in Schwung. Stagnationen lösen sich, dein Körper wird durchlässiger. Nicht nur dein Qi kann dadurch leichter und freier fließen, sondern auch dein Blut und die Lymphe. Deine Wirbelsäule wird dabei ganz sanft gedehnt und geweitet.

Was ist wichtig?

Jede Übungseinheit beinhaltet 5 Phasen. Diese solltest du nach Möglichkeit immer berücksichtigen, egal ob du 2 Minuten, 15 Minuten oder länger übst.

  1. Eine bequeme und entspannte Haltung einnehmen
  2. Den Atem bewusst wahrnehmen. Spüre, wie die Einatmung kommt und die Ausatmung geht.
  3. Die eigentliche Übung ausführen, z. B. die 1. Brokatübung „den Himmel mit beiden Händen stützen“.
  4. Das Fließen spüren
  5. Verbindung mit Dantian

Dantian ist dein Qi und Kraftzentrum im Unterbauch. Es liegt eine Handbreite unter dem Nabel. Um dich mit deinem Qi Zentrum zu verbinden, lege deine Hände auf deinen Unterbauch. Geh mit deiner Aufmerksamkeit in die Mitte deines Bauches. Dein Atem darf dabei ruhig und gleichmäßig weiterfließen. Sei ganz bewusst und genieße das Ganz-Bei-Dir-Sein.

Worauf soll ich achten?

Lass dir Zeit und hab Geduld mit dir. Eine Übung fällt nicht perfekt vom Himmel, sondern du wächst durch bewusstes Wahrnehmen, Ausloten und kontinuierliches Anpassen in eine Übung hinein.

Wie oft soll ich die Übung machen?

Üb anfangs täglich 2 bis 5 Minuten. Wenn du abends im Bett liegst und dir fällt ein, dass du am Tag komplett auf deine Übung vergessen hast, dann steh wieder vom Bett auf und mach sie. Denn nur, wenn du die Übung machst, kann sie dir helfen. Du brauchst sie nicht „schön“ zu machen. Es reicht vollkommen aus, wenn du sie machst. Du wirst dich sehr darüber freuen, dein Ziel umgesetzt zu haben. Jeder Erfolg beginnt mit dem Versuch.

Wie gehe ich am besten vor?

In folgendem kurzen Video zeige ich dir, wie es geht. Ich wünsche dir ganz viel Freude mit der Übung „den Himmel mit beiden Händen stützen“. Link zum Video

Ich koche für dich!

2 Kommentare

  1. Susanne Arends

    Liebe Romana Deine neue Homepage ist großartig, ich gratuliere Dir ! Die viele Arbeit hat sich gelohnt 🙂
    Freue mich schon auf unsere Herbstarbeit – schöne, erholsame Sommertage !

    Antworten
    • Romana Maichin-puck

      Liebe Susanne,
      Vielen lieben Dank für deine Wertschätzung! Ich freue mich sehr, dass sie dir gefällt. Habt auch schöne erholsame Sommertage! Bis spätestens zum Herbstkurs! Ich freu mich sehr, dass ihr wieder dabei seid! Alles Liebe Romana

      Antworten

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