5 einfache Anregungen für mehr Energie und Wohlbefinden und wie du sie umsetzt

Es gibt so viel Gutes, was du für dich tun möchtest. Du weißt gar nicht, wo du anfangen sollst und worauf es wirklich ankommt. Die einen sagen das, die anderen das. Das ist sicherlich sehr verwirrend.

Vielleicht weißt du aber genau, worauf es ankommt und was gut für dich ist, aber du scheiterst im Alltag an der Umsetzung.

Hier erfährst du meine 5 einfachen Schlüssel für mehr Energie und ganzheitliches Wohlbefinden, die du ganz unkompliziert in deinen Alltag integrieren kannst. Gerade die einfachen Dinge, die wir regelmäßig anwenden, haben die größte Wirkung. Wenn du es schaffst, die Anregungen in dein Leben zu integrieren, wirst du zahlreiche positive Wirkungen wahrnehmen und auch deine Gesundheit nachhaltig unterstützen können.

Lass uns beginnen

1. Ein großes Glas Wasser am Morgen

Wasser ist der Urstoff des Lebens. Nicht nur die Oberfläche der Erde ist zu siebzig Prozent mit Wasser bedeckt, sondern der menschliche Organismus besteht im Erwachsenenalter ebenfalls zu siebzig Prozent Wasser. Eine gute Wasserversorgung der Zellen und der Organe bildet die Grundlage für deine Gesundheit.

Trink morgens gleich nach dem Aufstehen noch auf nüchternen Magen ein großes Glas Wasser. Natürlich ist es das beste, lebendiges Wasser aus reinen Quellen zu trinken, aber ein gutes Leitungswasser hat auch viele Vorteile. Probiere aus, welche Temperatur dir am besten schmeckt. Ist dir eher kalt, dann trinke auf jeden Fall ein warmes Wasser. Schon ein Glas Wasser am Morgen kurbelt deinen Stoffwechsel an. Es hilft deinem Körper dabei Giftstoffe, die sich über Nacht angesammelt haben, auszuscheiden und gleicht den nächtlichen Flüssigkeitsmangel aus.

Wenn du dich körperlich nicht so wohl fühlst und auch z. B. deine Verdauung oder die Blase Schwierigkeiten machen, dann kannst du für 3 Wochen lang 8 Tropfen Grapefruitkernextrakt in dein morgendliches Wasser geben. Grapefruitkernextrakt besitzt einen hohen Anteil bioaktiver Inhaltsstoffe und hat zahlreiche Wirkungen. Dazu zählen antivirale z. B. bei viralen Infekten, Herpes etc., antibakterielle z. B. bei bakteriellen Infektionen oder Fehlbesiedelungen im Darmmikrobiom, antimykotische z. B. bei Pilzinfektionen, anitoxidative und antiinflammatorische Wirkungen z. B. bei Entzündungen. Außerdem hat er eine magenschützende Wirkung und hilft generell bei Magen-Darm-Problemen und zur Behandlung verschiedenster Erkrankungen und Beschwerden. Wenn du eine Allergie auf Zitrusfrüchte hast, dann ist Grapefruitkernextrakt wahrscheinlich für dich nicht geeignet.

2. Ein warmes gekochtes Frühstück als Turbostart in den Tag

„Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettler.“ Diese Volksweisheit trifft es auf den Punkt, denn es berücksichtigt die Organzeiten für die Verdauung. Ein warmes gekochtes Frühstück schenkt dir Kraft und Energie für deinen Tag und nährt deinen Körper und dein Gehirn. Am besten dazu sind lange gekochte Getreidegerichte z. B. ein Porridge oder Gerichte mit Ei. Durch das Kochen wird das Getreide gut aufgespalten, ist dadurch sehr bekömmlich und leicht zu verdauen. Das hat den Vorteil, dass du mehr und schneller Energie gewinnst. So sparst du deine eigene Lebenskraft (das Lebensfeuer der Nieren). Sie ist viel zu kostbar, um damit Getreide aufzuspalten. Dafür ist der Herd da.

Bist du es gewohnt, später am Abend zu essen, dann hast du wahrscheinlich morgens keinen Hunger, fühlst dich eher abgeschlagen und müde und kommst erst mit Kaffee in die Gänge. Das hat damit zu tun, dass die Verdauungsorgane abends keine wirkliche Arbeit mehr verrichten, das Essen quasi liegen bleibt und der Körper leichter verschlackt. Probiere mal aus, wie es sich anfühlt, abends nichts zu essen. Die Klarheit am Morgen nach ein paar Tagen „Dinnercancelling“ ist unglaublich erfrischend für deinen Geist.

Hier geht es zu den Frühstücksrezepten. Lass dich inspirieren und finde das, was dir richtig gut schmeckt und gut tut.

3. Qigong

Egal ob du 5 Minuten, 20 Minuten oder länger übst, die positiven Wirkungen des Qigong wirst du schon nach kurzer Zeit spüren. Die fließenden Übungen des Qigong wecken dein Qi und steigern deine Vitalität. Sie schenken dir Ruhe, Entspannung und Ausgeglichenheit. Die Wirbelsäule und die Gelenke werden beweglich. Überhaupt gewinnt dein Körper an Flexibilität, Geschmeidigkeit und Durchlässigkeit. Schon vor mehr als 20 Jahren habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, mich morgens nach dem Aufwachen zu strecken und zu dehnen und aktiv mit Qigong in den Tag zu starten. Die Müdigkeit verschwindet so recht schnell aus meinen Knochen und ich fühle mich bereit für einen neuen Tag. Qigong-Übungen am Abend helfen dir dabei runterzukommen, den Tag ausklingen zu lassen und entspannt in die Ruhe der Nacht einzutauchen. Hier in diesem Blogartikel erfährst du alles, was du für deinen Qigong-Start wissen musst und lernst gleich eine sehr wirkungsvolle Übung kennen. Wie starte ich mit Qigong?

4. Bewusstes Atmen

Halte dreimal am Tag bewusst inne und atme durch die Nase ein und tief durch den Mund aus. Lass deinen Unterkiefer sinken, öffne deinen Mund und atme bewusst mit einem langen und tiefem „Haaa“ aus. Das ist besonders wichtig, wenn du gerade im Stress bist.

Atmen ist Leben. Der Atem entspannt dich, er nährt und bewegt dich.

Mit jedem Atemzug strömt neues Leben (Qi) in dich ein und mit jedem Ausatmen kann alles Verbrauchte gehen.

Bei der Einatmung nimmst du Sauerstoff auf und bei der Ausatmung gibst du Kohlendioxid ab. Die Atmung ist von großer Bedeutung für den Säure-Basen-Haushalt. Stress, mangelnder Bewegung und eine zusammengesunkene Haltung führen zu einer flachen Atmung. Dadurch wird die Verbrennung von Säureanteilen drastisch reduziert und die Bildung von freien Radikalen steigt. Mit einer verbesserten Sauerstoffsättigung durch eine gute Atmung verschiebt sich der pH-Wert wieder in den basischen Bereich.

Der Atem ist das Bindeglied zwischen Körper und Geist. Bewusstes Atmen verlagert die Aufmerksamkeit weg von Sorgen und Ängsten hin zu innerer Ruhe, Entspannung und Ausgeglichenheit. Ein tiefer Seufzer löst Druck, entspannt und bringt dich wieder in den Fluss deines Lebens.

5. Dankbarkeit  

Schreib dir am Abend vor dem Einschlafen immer drei Dinge auf, für die du für diesen Tag dankbar bist. Es braucht dir nichts Großartiges einzufallen. Du kannst auch für die klitzekleinen Geschenke z. B. ein Lächeln, eine Blume, einen Atemzug dankbar sein. Dankbarkeit ist eine starke Kraft, die verwandelt. Sie ist eng mit Freude verbunden und kann dein Herz tief berühren und weiten. Du lächelst, strahlst und manchmal kann dich die Freude so überwältigen, dass dir vielleicht die Tränen kommen. Dankbarkeit unterstützt dich dabei, das Leben positiv zu gestalten und mit Freude zu leben.

Nun geht es an die Umsetzung

1. Willst du es wirklich?

Bist du bereit diese fünf Schritte zu setzen?

2. Warum willst du es?

Dein Warum ist deine Motivation. Sie schenkt dir die Energie und den nötigen Antrieb für die Umsetzung und sorgt dafür, dass du dranbleibst.

Zum Beispiel: Mein Warum ist, dass mein Leben so viel schöner und reicher ist, wenn ich frei von Schmerzen, entspannt und ausgeglichen bin. Außerdem möchte ich Gutes in der Welt verwirklichen und dazu brauche ich selbst gute Körperkräfte und eine starke Mitte.

Was also ist dein Warum?

Finde dein Warum. Dann nimm dir einen Punkt vor und setz diesen konsequent um. Erst wenn dir das gelungen ist, gehst du zum nächsten weiter. Du kannst frei wählen, mit welchem Punkt du beginnst. Gib dir die Zeit, die du dafür brauchst. Jeder Anfang kommt einem Erdbeben gleich. Denn damit hast du etwas ins Rollen gebracht, einen Samen gepflanzt, Energie für dein Wohlbefinden und deine Gesundheit investiert.

3. Ins tun kommen.

„Es gibt nichts Gutes – Außer: Du tust es.“ (Erich Kästner)

Nun ist es wichtig, aus den fünf Anregungen liebgewonnene Gewohnheiten zu entwickeln. D. h. regelmäßig zu wiederholen, zu nähren und zu pflegen. Gewohnheiten entlasten dein Gehirn und helfen dir dranzubleiben. D.h. du brauchst dich nicht mehr jeden Tag zu fragen, ob du überhaupt Zeit oder Lust hast diese Schlüssel umzusetzen. Du machst sie einfach, statt darüber nachzudenken. Das spart dir nicht nur Nerven, sondern auch wertvolle Zeit und Energie.  

Ins Tun zu kommen. Das ist der Schlüssel zum Erfolg. 

Ich wünsche dir dabei viel Freude!

Herzlichst

Romana

Ich koche für dich!

2 Kommentare

  1. Diana

    Liebe Romana, vielen Dank für deine super Tipps. Das mit dem Glas Wasser werde ich gleich umsetzen. Eine Qi Gong-Übung ist seit deinem Video-Kurs immer Bestandteil meiner Morgenroutine. Ich esse auch Porridge zum Frühstück, aber ich koche ihn nicht. Ich gebe einfach warmes Wasser über die Haferflocken und lasse sie ein wenig stehen. Geht das auch?

    Antworten
    • Romana Maichin-puck

      Liebe Diana, vielen Dank für deine Rückmeldung! Super, dass du schon drei Schlüssel umgesetzt hast. Klar, kannst du die Haferflocken auch nur im warmen Wasser kurz stehen lassen und dann essen. Da darfst du dann aber richtig viel kauen (30-50 x), um die Kohlehydrate gut aufzuspalten. Gekocht sind sie aber viel leichter verdaulich und bekömmlich und außerdem sparst du eigene Energie. Dein Vorteil ist, dass du schon weniger zu kauen brauchst und gleich viel Energie bekommst.

      Antworten

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